Mit einer Gegenüberstellung seiner Einnahmen, Ausgaben und seines Eigenkapitals, sowie seiner eventuellen Möglichkeit, Eigenleistungen beim Hausbau zu erbringen, kann man ganz schnell rechnen, ob man sich ein Haus leisten kann. Beachtet man dann noch die zusätzlichen Nebenkosten, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Trotzdem lohnt es sich, Angebote zu vergleichen, so zum Beispiel die Zinsangebote der Banken und Sparkassen oder Preisangebote für Massiv- und Fertighäuser oder auch ganz spezielle Angebote der einzelnen Gewerke. Bitte beachten Sie, das Billigste ist nicht immer die beste Lösung. Offtmals stellen sich günstige Zinsen nur als Lockangebote heraus. Noch wichtiger ist jedoch, dass Sie sich nicht von Ihrem Berater bzw. Bank überrumpeln lassen. Eine Bank, die Ihren Kunden gleich beim ersteh Gespräch eine Versicherung oder Bausparvertrag aufdrückt kann nicht gut sein, denn selbst der beste Finanzierungsberater benötigt ausreichend Zeit für die Erstellung und Prüfung eines Finanzierungsplanes. Achten Sie auch darauf, das Ihr Berater(auch Bankberater) eine Vermögensschadenshaftpflicht Versicherung besitzt, denn jeder Mensch macht Fehler.
Um alle Kosten auf den Punkt zu bringen und genau zu kalkulieren, kann man wunderbar im Internet einen so genannten Baufinanzrechner und Notar- und Gerichtskostenrechner nutzen, der einem auch verschiedene Möglichkeiten zum Beispiel der Tilgung, Sondertilgung, Laufzeit und Summe aller gezahlten Zinsen zeigt, sowie die monatlichen Raten errechnet. Grundstücks- und Hauspreise, Zusatzkosten und Steuern werden den Einnahmen entgegen gestellt und man sieht sehr schnell, in welchem Rahmen sich die persönlichen Möglichkeiten bewegen.
Weiterhin sollten Sie sich eine Liste mit allen Ausgaben (Telefon, Versicherungen, Kindergarten...) erstellen. Dabei sollte man aufpassen, dass nichts vergessen wird. Bitte rechnen Sie sich nicht reicher als Sie sind, denn eine ausreichende finanzielle Reserve ist sehr viel Wert.